Nachdem ich jahrelang jedes Wochenende vom Frühjahr bis zum Herbst
ins Frankenjura zum Klettern gefahren bin, habe ich meinen Wohnsitz
im Jahr 2000 ins Frankenland verlegt.
Natürlich habe ich auch da meine Hand an den Fels gelegt und dabei
sind einige Erstbegehungen herausgekommen.
Mein Hauptaugenmerk lag allerdings auf der Erschließung von Boulderproblemen
in den Wintermonaten.
Das Frankenland bietet unerschöpfliche Bouldermöglichkeiten,
vom One Move Wonder bis zum mehrere Meter hohen Highball.
Sehr auffällig sind die Bewertungsmaßstäbe. Im Frankenland
wird sehr hart bewertet.
Leider hat das Bouldern im Frankenjura auch seine Schattenseiten. Es
gibt so gut wie keine Veröffentlichungen bzw. wird man nirgendwo
Zugangsbeschreibungen finden.Das Kredo heißt Mund zu Mund Propaganda.
Das hat auch seinen Grund.
Die fränkische Boulderszene hat einen Boulderapell der IG-Klettern
unterschrieben, wobei keine Veröffentlichungen in den Medien auftauchen
sollen. Im Zuge von Zonierung und Felssperrungen will man verhindern,
daß brisante Bereiche der breiten Masse zugänglich gemacht
werden. Und das ist auch gut so.
Also viel Spass mit den Bildern.
Jetzt gibt es eine neue Page von mir, übers
Bouldern im Frankenjura. www.boulderrausch.de
Schaut mal vorbei.